Wärmeschutz

In den meisten Haushalten ist das Thema Energieeinsparung längst angekommen. Allerdings bleibt bei diesen Bemühungen der wesentlichste Fakor häufig außen vor: das Gebäude selbst, vor allem, wenn es älter als 20 Jahre ist. Denn die Wärme zu ersetzen, die durch die Gebäudehülle wie Dach und Außenwand entweicht, das verbraucht mit weitem Abstand die meiste Energie im Haus.

Nach Untersuchung der Deutschen Energieagentur DENA lassen sich an der Gebäudehülle bis zu 80 % des Energiebedarfs eines Einfamilienhauses einsparen; und am effektivsten im Bereich der Wärmedämmung - alleine hier bis ca. 50 %. Hier bietet sich im Besonderen die Dämmung der Außenwände, des Dachgeschosses, der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke an. Allein im Dachbereich können durch eine gute Dach-Dämmung bis zu 28 % Primärenergie eingespart werden.

Wärmedämmen will gelernt sein

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Eigenheim-Ratgeber oder ein Baumarkt versprechen, dass die Wärmedämmung des Dachgeschosses kinderleicht sei. Da ist es doch nur zu verlockend, die neue Energieeinsparverordnung 2009 gleich eigenhändig umzusetzen.

Die bessere - und langfristig kostengünstigere - Möglichkeit ist, die Wärmedämmung Fachbetrieben zu überlassen. Denn einzig die fachlich einwandfreie Verarbeitung der Dämmstoffe und eine funktionierende Dampfsperre sichern eine optimale Wirkung und schützen vor gefährlicher Tauwasserbildung. Tauwasser bildet sich immer dann, wenn Wärmebrücken vorhanden sind. Das kann z. B. der Fall sein, wenn Dachfenster selbst eingebaut und die Anschlüsse von Dämmung und Dampfsperre nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden. Wenn es um das Dach des Hauses geht, ist es nur vernünftig, alle Arbeiten dem Dachdecker-Innungsbetrieb zu überlassen. Und als Fachgewerk für die Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik ist das Dachdeckerhandwerk auch der kompetente Partner für Außenwanddämmung und Wandbekleidungen.

Wer das Energiesparen mit einer Solarthermieanlage weiter forcieren will, sollte auch die Montage der Kollektoren dem Dachdecker-Innungsbetrieb überlassen. Denn die besten Komponenten und die optimale Dämmung darunter helfen nicht, wenn etwa die Durchdringungen der Leitungen von und zum Kollektor nicht fachgerecht ausgeführt sind. Wärmebrücken oder undichte Stellen im Dachbereich sind die Folge.

Lassen Sie die Profis ran!

Die Substanz- und Werterhaltung seines Gebäudes, die Verbesserung des Wohnkomforts und den Blick auf die zukünftige Energiepreisentwicklung sollte kein Bauherr vernachlässigen. Der Dachdecker-Innungsbetrieb beurteilt das vorhandene Bauteil, berät Sie über notwendige Maßnahmen und erstellt Ihnen ein Sanierungskonzept unter Berücksichtigung der Energieeinsparung. Er kann Sie bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln unterstützen und führt die Modernisierungsmaßnahmen mit fachkompetentem Personal nach den geltenden Vorschriften durch.

Energiesparen ist Gesetz

Weit verbreitet ist die Ansicht, die Energieeinsparverordnung gelte nur für Neubauten. Stimmt nicht. Auch bestehende Gebäude sind von der EnEV 2009 betroffen - und ihre Besitzer können davon profitieren.

Wird z. B. das Dachgeschoss in einem bestehenden Haus ausgebaut, gelten für diesen Bereich des Hauses die gleichen Anforderungen, die auch an einen Neubau gestellt werden. Und selbst wenn der Dachraum nicht ausgebaut ist, muss die oberste Geschossdecke gedämmt werden.

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